Passgenaue Besetzung

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) stehen angesichts der sich abzeichnenden demografischen Entwicklung bei der Versorgung mit Fachkräften vor besonderen Herausforderungen. Im Vergleich zu großen Unternehmen verfügen sie nur über begrenzte finanzielle und personelle Ressourcen, weniger Erfahrung bei der Rekrutierung und sind seltener überregional bekannt. Im Wettbewerb um die besten Nachwuchskräfte sind KMU daher benachteiligt. Um die Leistungs- und Wettbewerbs­fähigkeit der KMU zu erhalten, sollen sie bei der Sicherung ihres zukünftigen Fachkräftebedarfs durch ein bundesweites und möglichst flächendeckendes Angebot an Beratungsleistungen und Unterstützungsmaßnahmen unterstützt werden.

Ziel der Azubi Macher

Ziel des Projektes ist es, kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) bei der Gewinnung von Nachwuchskräften im Rahmen der betrieblichen Ausbildung zu beraten und zu unterstützen.

Angebot für Betriebe

  • betrieblichen Bedarf an Auszubildenden ermitteln
  • Anforderungsprofile erstellen
  • potentielle Auszubildende suchen
  • Auswahlgespräche durchführen
  • Bewerbungsunterlagen aufbereiten
  • Vorauswahl treffen
  • den Betrieben „passgenaue“ Vorschläge unterbreiten
  • Kontakte zwischen Bewerberinnen und Bewerbern und Betrieben herstellen
  • Wir begleiten und unterstützen bei Fragen und Problemen
  • Information zum Thema Willkommenskultur
  • Fachkräftesicherung aus dem Ausland

Der Nutzen

Mitgliedsbetriebe sparen dadurch Zeit und Kosten bei der Besetzung der Ausbildungsstellen, verringern das Risiko eines Ausbildungsabbruches und sichern sich somit ihren zukünftigen Bedarf an Fachkräften in Ihrem Betrieb. Zusätzlich sind wir aktiv bei Schaffung einer Willkommenskultur für jugendliche Auszubildende und junge Fachkräfte aus dem Ausland. Wir unterstützen die Betriebe bei deren Integration von bereits in Deutschland lebenden Migrantinnen und Migranten.

Das Programm „Passgenaue Besetzung – Unterstützung von KMU bei der passgenauen Besetzung von Ausbildungsplätzen sowie bei der Integration von ausländischen Fachkräften“ wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert.